Das passende Outfit – Bewerbungstipp 06/12

Julian Widiger | 04/25/2018

“Kleider machen Leute” – So abgedroschen dieser Spruch auch sein mag, er ist trotzdem relevant. Umso mehr, wenn es um ein Bewerbungsgespräch geht. Denn Kleider wirken – sehr stark sogar! Das heisst aber nicht, dass Sie für jede Stelle im Nadelstreifenanzug daher kommen müssen. Kleiden Sie sich der Stelle entsprechend:

 Kleider machen Leute

  • Ein Lagerist hat ein Vorstellungsgespräch als Lagermitarbeiter. Er erscheint im Anzug und Krawatte. Man spürt, dass er die Kleider sonst wohl nie trägt. Er wiederum fühlt sich unwohl in seiner Haut. Ein schlechter Start in ein Gespräch. Ein paar saubere Jeans und ein gut sitzendes T-Shirt wären wohl idealer gewesen.

  • Ein junger Berufsmann mit technischer Ausbildung und Erfahrung im Verkauf stellt sich vor als technischer Verkäufer. Es ist sommerlich warm und er erscheint in kurzen Freizeithosen zum Gespräch. Enorm schade – er hätte die Stelle gerne gehabt und er hätte auch gut gepasst. Seine Kleidung und damit sein Verhalten aber nicht. Er bekam aus DIESEM Grund eine Absage!

  • Andere Fälle, wie Dächlikappe auf dem Kopf, Helly-Hansen Faserpelzjacken mit Raupen am Ärmel, schöne Blazer voller Katzenhaare, etc. kommen leider täglich vor und stellen diejenigen Personen nicht ins beste Licht.

Je nach Situation, kann es aber durchaus auch möglich sein, dass sich ein Berufsmann in der Arbeitskleidung vorstellt. Ein Schreiner oder Maurer zum Beispiel kann je nachdem nur direkt von der Arbeit kommen. Arbeitgeber in diesen Branche wissen das. Sorgen Sie sich in so einer Situation also nicht.

Ideal sind saubere, schlichte, der Stelle angepasste Kleider.

Bild: Olu Eletu auf Unsplash.com (2017)

Der Autor, Julian Widiger, geboren 1992, ist Masterstudent der Volkswirtschaftslehre an der Universität Zürich. Seit 2014 arbeitet Herr Widiger im Bereich Social Media Management. Aktuell ist er dabei für die Firma DLS in Zofingen und die Stiftung SimplyScience.ch in Zürich tätig. Herr Widiger ist Mitbegründer der Musikplattform Besides Sessions, die seit 2014 unbekannten Schweizer Künstlern über Youtube und weitere Social Media Kanäle einen Online-Auftritt bietet.

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